12. Jederman-Triathlon Herxheim

Am 13.07.2014 war es wieder soweit. Dieses Jahr sollte es kein schönes aber trotzdem gutes Wetter geben. Das Wetter hatte alles gegeben und es hat bis fast zum letzten Athleten auf der Radstrecke gehalten. Doch alles der Reihe nach.

Früh 6:30 klingelte der Wecke. Die Tasche und das Rad war schon alles am Abend vorher im Auto verstaut. Also hatte ich gemütlich ca. 1 Stunde Zeit um zu frühstücken. Dann bin ich nach Hatzenbühl gefahren um meine 2 Schützlinge die Rücksäcke abzuholen. Pia & Senta sind dann nach Herxheim mit dem Rad gefahren. Beide waren ziemlich nervös, denn es war ihr erster Triathlon. Als wir dort angekommen waren, habe wir unsere Räder in die Wechselzone gebracht und haben die Wechselzone für das Laufen aufgebaut. Alles wie geübt an seinen Platz auf dem Handtuch gelegt. Danach relaxen und den Schülern bei ihrem mini Triathlon zuschauen.

Dann haben wir alle Volker Benz gelauscht, denn er hat nochmal die Rennbesprechung abgehalten. Danach ging es für Pia & Senta ins Wasser. Kurz einschwimmen und dann war es so weit. Der Start Schuss kam und ab ging die Post. Senta ist gleich an die Spitze auf ihrer Bahn geschwommen. Doch bei der ersten Wende hat sie sich etwas irritieren lassen und musst sich dann als 3 erst wieder einordnen. Dem hohen Anfangstempo musst sie dann auch etwas tribut zollen. Im Laufe der 500 Meter bildete sich eine lange Kette. Pia hat sich auf ihrer Position in einer guten Gruppe gahalten und konnte gut im Bruststil durchschwimmen. Senta folgte ihr an den Füßen.

In der Wechselzone konnte die beiden sich dann noch ein zwei Plätze erkämpfen. Pia machte auf dem rad gleich gut druck und konnte auch dort nochmal Plätze gut machen. Senta konnte ihre gute Position aus dem schwimmen halten. Der Wind war an diesem Tag extrem stark und dies merkte man auf jedem Meter der Radstrecke.

Danach hieß es schnell in die Schuhe und ab auf die Laufstrecke. Pia muss ein super Tag erwischt haben. Sie lief ein wahnsinns Tempo und konnte sich sogar noch bis auf Platz 2 Vorkämpfen. Senta lief auch sehr Stark und konnte in ihrer Altersklasse den 3ten Platz belegen. Beim laufen fing es dann leicht an zu regene, was aber nicht weiter schlimm war. Die Strecke war perfekt und die Abkühlung tat gut.

Ich musste im Startblock B starten. dieses Jahr hatte sich Markus Ring vom TV Hatzenbühl angemeldet, und mir war klar schon vor dem Start klar, er wird ein harter Gegner werden. Gerade in seiner Paradedisziplin dem Radfahren. Nach dem Schwimmstart konnte ich mich auf Platz 3 in meiner Bahn einreihen und bin für die doch nur 4 Wochen Schwimmtraining gut schwimmen. Beim Wechsel hatte ich allerdings schon kleinere Problem, da ich beim Schwimmen doch ziemlich anschlag geschwommen bin und ich im wechsel nicht richtig Luft bekam. Markus konnte mich noch in der Wechselzone überholen und stieg 5 Sekunden vor mir aufs Rad. Er hat sich noch kurz umgeschaut und dann Vollgas richtung Hatzenbühl in einem extrem hohen Frequenz sein Tempo runtergespult. Ich bin mit etwas Abstand ihm gefolgt. Er konnte mir pro Runde ca. 25 Sekunden abnehmen, was bei den Windverhältnissen schon eine extrem Starke Leistung von Markus ist, denn er muss somit tortzdem noch einen Schnitt von 40km/h gefahren sein. Da half leider meine letzte Teilstrecke nicht mehr wo ich nochmal gut druck machen konnte, denn die 2 Krämpfe die ich beim Radfahren in den Kniekehlen bekommen habe weg waren.

Allerdings als ich die Laufschuhe an hatte und mir dachte, jetzt musst du gas geben, hat mich der nächste Krampf ausgangs der Wechselzone gebremmst. So konnte ich nur mit angezogener Handbremse im Tempo ca. 3:40 min/km die 5km Abspulen. Denn erst eingangs der letzten Runde spürte ich nichts mehr in den Beinen und habe nochmal angegriffen aber der letzte Kilometer konnte die immernoch knapp 60Sekunden Vorsprung nicht groß veringern.

Sehr glücklich bin ich dann ins Ziel als Gesamtplatz 2 gelaufen. Und konnte mich erstmal erholen. Mit der Zeit von knapp über 1h hätte man sogar die letzten Jahr noch mit leichten Vorsprung gewonnen. Dieses mal hat es nicht gereicht, was die starke Leistung von Markus Ring nochmal unterstreicht. Bei Markus möchte ich mich bedanken, er hat wirklich das zu einem tollen Rennen gemacht, auch wenn es für die Zuschauer vielleicht nicht eng aussah, aber ich glaube auch er hat wirklich alles geben müssen, damit er den entsprechenden Vorsprung rausfahren konnte und auch im Laufen konnte er nicht nachlassen.

Für alle die Triathlon interessiert kann ich nur Empfehlen diesen kleinen aber sehr guten Triathlon für einsteiger zu nutzen. Man braucht keine besonderen Vorraussetzungen oder extra Räder etc. um zu starten. Ein Rad und eine Badehose genügen.

Vielleicht bis nächstes Jahr.

Hier noch der Link zum Zeitungsartikel